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Kostheim 23.06.2015

Sextett „20 Miles“ begeistert beim Hoffest des Weinguts Lorenz Sauer

Voller Hof im Weingut Lorenz Sauer: Die Geinsheimer Band „20 Miles“ spielt Hits von den 80ern bis heute. (Foto: hbz/Harald Linnemann)

Von Norbert Fluhr

KOSTHEIM – „Musik verbindet Menschen“ – diesen Slogan hat sich die Geinsheimer Coverband „20 Miles“ zu eigen gemacht. Bereits im vergangenen Jahr begeisterte das Sextett aus dem Ried bei seinem Gig im Weingut Lorenz Sauer. Eine Neuauflage gab es jetzt beim traditionellen Hoffest des Kostheimer Winzers. Drei Stunden Rock und Pop der 1980er Jahre sowie aktuelle Schlager-Melodien hörten die Weinfreunde angesichts der angenehmen Sommertemperaturen gerne im Freien.

Mit den bekannten Titeln „Bad Moon Rising“ und „Down on the Corner“ der amerikanischen Rockband „Creedence Clearwater Revival“ eröffnete das Sextett ihr musikalisches Programm. Rockig ging es auch beim Covertitel „Mighty Quinn“ zu, ein Song, mit dem „Manfred Mann’s Earth Band“ Furore machte. Es waren Lieder, bei denen die Gitarristen Heinz und Jürgen Wolfinger nach Herzenslust groovten, kongenial begleitet von Frontlady Barbara Wiebe-Köhler, Vokalist Pascal Wolfinger, Drummer Marcel Wolfinger und Rainer Schmülling am Keyboard. Das Ensemble wusste aber gleichfalls mit deutschen Interpreten und Bands aufzuwarten. Auf den intonierten Titel „Applaus, Applaus“ der Sportfreunde Stiller brandete ein Beifallssturm auf die Band nieder.

Im modernen Kommunikationszeitalter müssten auch bei einem Gig zwischendurch Kurzmitteilungen gesichtet werden. So verheißt es jedenfalls Tim Bendzko, der bekanntlich „Nur noch kurz die Welten retten“ möchte. Die annähernd 100 Hofgäste sind von dem kleinen Rockfestival begeistert. Ein musikalischer Leckerbissen, bei dem nicht die Ohren dröhnen, Mitmachen aber durchaus angesagt ist.

Schorle und Schoppen

Wem es dennoch zu laut wurde, konnte sich natürlich am Weinstand aufhalten. Dort hatten Lorenz Sauer und sein Team alle Hände voll zu tun, um dem Andrang auf erfrischende Schorle und Schoppen aus dem Rheingau nachzukommen.

Der Riesling ist die hauptsächlich im Rheingau – und damit auch in Kostheim – angebaute Rebsorte, und auch der von Sauer in Hochheim kultivierte „Hofmeister“-Riesling schmeckte den Besuchern. Die Weinlage „Weiß-Erd“ weist eine Rebfläche von 7,5 Hektar aus, davon bewirtschaftet Sauer einen Hektar. Lage und Boden sind prädestiniert für Weiß- und Grauburgunder. Auch diese Rebsorten wurden am Samstag gerne verlangt. Über den neuen Jahrgang möchte sich der Weinanbauer angesichts der unsicheren Wetterverhältnisse noch nicht äußern, zumal der Sommer noch lang ist. Insofern könne er auch keine Prognose über den Ernteertrag geben, sagte Sauer und gab sich diplomatisch: „Da kann ich erst dann etwas sagen, wenn der Wein im Keller ist.“

 

„Wir lieben die Akustik dieses Platzes“